Sonntag, 19. Februar 2012




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Immer wieder ist mir diese Woche bewusst geworden, dass ich mit der Entscheidung hierher zu kommen und mein Praktikum zu machen den wohl herausfordernsten und schwierigsten Weg eingeschlagen habe.

Jeden Tag treffe ich ERASMUS-Studenten, die jede Woche etwa drei Vorlesungen haben und den Rest der Zeit chillen oder feiern.

Es stellt sich die Frage: Habe ich irgendwas falsch gemacht?

Und ich denke: NEIN! 
Ich habe viele Wünsche und Ziele, die mit meinem Aufenthalt verbunden sind und nur auf Durchzug zu schalten wäre da schon echt doof!
Umso mehr genieße ich jetzt die Zeit bis zum Praktikum... Siehe: 


Wir haben diese Woche Geburtstag gefeiert:
 
Die Stadt ein bisschen mehr erkundet:
 
 

Und ich war wieder auf einer dieser interessanten Hauspartys:


Heute war ich dann noch in meiner Gemeinde direkt hier um die Ecke. Meine erste Gemeinde, in der es erst ne Sicherheitskontrolle ähnlich wie am Flughafen gab und wo die Predigt dreisprachig gehalten wurde (Türkisch, Farsi und Englisch).

Und dann bin ich auch noch umgezogen. ENDLICH! Ich bin so glücklich!

Montag, 13. Februar 2012

Ein kurzes Update von meiner ersten Woche in ISTANBUL... Viel gemacht, viel erlebt, viel gesehen :)

Erstmal hat es nach dem sonnigen Start hier viel geschneit, aber immerhin hatten wir noch Plustemperaturen ;)



Am Wochenende war ich mit Hanna, einer "Mitschülerin" auf einer Hausparty. Eine sehr coole und verrückte Sache. Da haben wir viele interessante und verrückte Leute getroffen :D
Mit dem Dolmus sind wir auch nachts um 5 noch gut von der asiatischen auf die europäische Seite von Istanbul gekommen :D
Hier ein Bild, was allerdings nicht wiedergibt WIE VOLL es in der kleinen Wohnung des Gastgebers die ganze Nacht durch war...




Am nächsten Tag haben wir dann auch mal an ein paar der Sehenswürdigkeiten von Istanbul getraut: Den großen Basar und die Hagia Sophia. Das Bild ist dunkel, weil wir ja erstmal ausschlafen mussten ;) Aber ein Bild im Hellen werde ich wohl im nächsten halben Jahr auch nochmal hinbekommen.


  


Sonntag habe ich dann eine Stadttour der "besonderen Art" gemacht. Wir sind mit einer Gruppe von ungefähr 50 Leuten fast sieben Stunden durch Istanbul gelaufen und haben dabei die Gegenden erkundigt, die nicht touristisch sind. Abgerundet wurde das dann mit einem phänomenalen Blick über die Stadt:



Sonst bin ich ja unter der Woche in der Sprachschule und das passt auch ziemlich gut. Türkisch ist sehr herausfordernd, aber ich glaube, es lohnt sich :)

So, das muss erstmal reichen! Liebste Grüße von mir an dich!


Mittwoch, 8. Februar 2012

asansör

... heißt Aufzug

...und diesem widme ich heute einen ganzen Artikel. Warum? Darum:

Ich habe zwei Lebens-Albträume:
1. Tierärtzin im Raumschiff zu sein
2. Im Aufzug stecken zu bleiben

Der zweite hat sich heute erfüllt, mein erstes Schockerlebnis in der Türkei!
Und wie es der Zufall so wollte, habe ich eben dieses Wort, asansör, heute in der Sprachschule gelernt.

Liebe Grüße :)





Montag, 6. Februar 2012

Yaşam... Leben

Zwei der wohl elementarsten Dinge meines Lebens habe ich in Deutschland vergessen:

Ohropax und Zahnpasta!



Mir ist der Schweiß kalt über den Rücken gelaufen sage ich euch :D
Zahnpasta habe ich mir direkt besorgt und nachdem ich heute morgen aufgrund des Muezzin-Rufes aufgewacht bin, habe ich mir geschworen Ohropax zu kaufen, egal zu welchem Preis! In der Apotheke habe ich dann auch welche bekommen :)


Verschlafen habe ich dann trotzdem und war sehr knapp dran für meine erste Türkischstunde, weil ich vergessen habe, meinen Wecker an die türkische Zeit anzupassen... Hier ist es immer eine Stunde später als in Deutschland.




Gestern war ich das erste mal in meinem Leben in ASIEN (auf der asiatischen Seite von Istanbul jedenfalls ;)). Eigentlich wollte ich nur in einen Gottesdienst, letztendlich war ich 8 Stunden unterwegs. Das liegt zum einen an meiner zweistündigen Tour in die Gemeinde und dann, dass die Leute einfach so nett waren, dass wir noch bis abends was unternommen haben.
Der Titel dieses Eintrags ist "Yaşam... Leben", weil in der Gemeinde überall Poster mit dieser Aufschrift standen und perfekt zu meinem letzten Titel passt.
Zurück bin ich dann mit dem Dolmus, sowas wie ein Taxi, was man sich teilt. Meine Unterkunft ist ziemlich gewöhnungsbedürftig, aber der Vorteil ist, dass sie sehr gut gelegen ist und ich so gestern abend noch sicher im Dunkeln vom Taxistand nach Hause laufen konnte.
Hier ein Bild von meiner Tour:




Genau, heute hat mein Türkischkurs begonnen, der geht jetzt einen Monat. 
Ich werde viel üben müssen, aber das geht den anderen in meiner Klasse nicht anders. Die kommen aus allen möglichen Ländern, eine coole Gruppe!




Es geht also immer weiter, den ersten Schock habe ich überstanden und ich bin gespannt, wie es weitergeht!



Samstag, 4. Februar 2012

Yaşıyorum!

Yaşıyorum! 
  


 Das ist Türksich und heißt "ich lebe"!




Koblenz hinter mit mir all den Klausuren, Arztterminen, Menschen.


Jetzt bin ich mitten drin, in Istanbul







Dreimilliarden Eindrücke, MINDESTENS!!!


Angekommen.